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beat aere bearbeitet seit einem Jahr seine Fotografien am Computer. Es sind in der Regel keine «normalen» Bilder, sondern Aufnahmen von scheinbar uninteressanten Gegenständen wie Rostflecken auf Wannen und Maschinen auf den Baustellen, Flechten auf Steinen am Seeufer, Ausschnitte von Holzstücken und Baumrinden oder kleinste Teile von Insekten und Pflanzen. Neben diesen Mikroaufnahmen animierten ihn Spiegelungen und Schattenspiele aller Art zum Fotografieren. Aus dem grossen Fundus dieser Bilder entstanden in langen Abend- und Nachtstunden ganz neue Ansichten dieser Gegenstände. Die Kombination zweier oder mehrerer Aufnahmen liessen Szenen und Figuren entstehen, welche die Fantasie des Schöpfers anregten. Sein Flair für die bildende Kunst wurde angesprochen und trieb ihn zu weiteren Taten. beat aere kann nicht gut von Hand zeichnen und hatte keinerlei Ausbildung in künstlerischen Belangen. Obschon versiert im Umgang mit dem Computer in geschäftlichen und wissenschaftlichen Bereichen, konnte er nur schlecht umgehen mit den herkömmlichen Tools für die Bildbearbeitung. Versuche mit Photoshop und ähnlichen für den Laien komplizierten Hilfsmittel frustrierten ihn. Zeit und Geduld aufzubringen, diese Fertigkeit zu erlangen, fehlten ihm. Trial-and-Error dagegen ist ihm auf den Leib geschrien, hatte er doch während seiner langen wissenschaftlichen Karriere dieses Prinzip oft angewandt. Mit einfachen, kostengünstigen Tools für die Bildbearbeitung gelangen beat aere mit «try and error» schnell Resultate, die sich sehen lassen können. Dafür benutzte er keine Künstliche Intelligenz, sondern die klassischen Softwareprodukte auf seinem PC. Einen Teil dieser «Werke» hat er auf Leinwand und AluDibond Metallplatten ausdrucken lassen und sie bei sich zu Hause aufgehängt. Zu seiner Verwunderung gab es Leute, die diese Bilder kaufen wollten, was in keiner Weise der Beweggrund für deren Herstellung war. Die obige Aussage zur Herstellung der Bilder mit den «klassischen» Methoden stimmt allerdings heute nur noch bedingt, weil beat aere sich seit Beginn der ChatGPT Hysterie im November 2022, als die Firma OpenAI ihre Produkte öffentlich machte, mit Künstlicher Intelligenz befasste. Anfänglich wollte beat aere die neuen Möglichkeiten nicht für seine kreative Tätigkeit nutzen, denn er wollte KI-Maschinen nicht dazu einsetzen, Bilder produzieren zu lassen, die aussehen wie Werke von Pablo Picasso, Salvador Dali oder Leonardo da Vinci. Solche Imitate können von den Maschinen blitzartig ausgespuckt werden, ohne dass menschliche Kreativität im Spiel ist. Seine Haltung änderte sich jedoch, als er begann, seine eigenen Kreationen mit KI zu verändern. Nicht in Richtung Picasso et al, sondern auf eigenen Pfaden. Die KI dient ihm als Werkzeug für die Weiterentwicklung seiner kreativen Vorgehensweise. Die Ausdrucke sind jedoch keine von den Maschinen ausgegeben Bilder, denn die endgültigen Fassungen, die ausgedruckt werden, sind von beat aere selbst zu Ende geführt. Er setzt die Maschinen als leistungsstarke Werkzeuge ein, ähnlich wie die klassischen Zeichen Tools. •Der Künstler beat aere stellt seine oben beschrieben Werke in der Galerie aus. •Der Forscher beat aere zeigt einige seiner Experimente mit den generativen KI-Systemen.

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